In Deutschland steigt der Pelletspreis im Oktober 2026 um 2,3 Prozent. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 464,61 Euro pro Tonne bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen.
Hintergrund des Preisanstiegs ist nach Auskunft des DEPI die angespannte Lage am Holzmarkt. Pellets entstehen überwiegend aus Sägenebenprodukten, deren Menge vom Einschnitt in den Sägewerken abhängt. Wegen der schwachen Schnittholznachfrage haben viele Betriebe ihre Produktion gedrosselt, entsprechend fällt weniger Restholz an. Somit beeinflusst die schwache Bautätigkeit den Pelletpreis.
Eine Kilowattstunde Energie aus Holzpellets liegt derzeit bei 9,1 Cent. Gegenüber Erdgas beträgt der Preisvorteil 20 Prozent, gegenüber Heizöl 48 Prozent.
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2026 bei Abnahme von 3 Tonnen
- in Süddeutschland: 481,35 Euro pro Tonne
- in Mitteldeutschland: 478,57 Euro pro Tonne
- in Nord- und Ostdeutschland: 483,03 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2026 bei Abnahme von 6 Tonnen
- in Süddeutschland: 466,81 Euro pro Tonne
- in Mitteldeutschland: 462,84 Euro pro Tonne
- in Nord- und Ostdeutschland: 464,93 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2026 bei Abnahme von 26 Tonnen
- in Süddeutschland: 451,23 Euro pro Tonne
- in Mitteldeutschland: 443,53 Euro pro Tonne
- in Nord- und Ostdeutschland: 442,83 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.


