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Pelletpreise Schweiz

Der Schweizer Pelletmarkt deckt den inländischen Bedarf überwiegend, aber nicht vollständig aus eigener Produktion. Ergänzend wird ein relevanter Anteil der benötigten Mengen importiert. Die Pellets dienen vor allem der privaten und gewerblichen Wärmeversorgung. Dieser Überblick beschreibt die besonderen Merkmale des schweizerischen Marktes und die Faktoren, die Angebot und Preise bestimmen.

Pelletspreise Schweiz

CHF/t

© EH Energy Home AG, Stand September 2026

Energiepreise Schweiz

rp/kWh inkl. MwSt

© EH Energy Home AG, Stand September 2026
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Pelletmarkt

Lose Ware wird üblicherweise in Tonnen gehandelt, Sackware nach Kilogramm, Sack oder Palette. Big Bags sind ein größeres Gebinde auf einer Palette mit meistens 1.000 kg. Der schweizerische Markt ist stark regional strukturiert. In einzelnen Regionen besteht eine enge räumliche Verbindung zwischen Sägewerken und Pelletwerken. Dort sind kurze Transportwege und ein dichteres lokales Angebot möglich. In anderen Kantonen und Regionen mit wenigen oder keinen Produktionsstandorten müssen die Mengen über längere Strecken oder über Importe angeliefert werden. Die Preise hängen daneben von Abnahmemenge, Lieferform und der jahreszeitlichen Nachfrage ab. Außerhalb der Heizsaison sind die Konditionen häufig günstiger.

Marktentwicklung

Der schweizerische Pelletmarkt hat in den letzten Jahren deutliche Preisbewegungen durchlaufen. Auslöser waren vor allem die Energiekrise, der stark gestiegene Bedarf an Holzpellets sowie gestiegene Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik. Nach den Preisspitzen hat sich die Lage wieder entspannt. Die weitere Entwicklung verlief regional uneinheitlich. Zwischen den Regionen bestehen anhaltende Preisunterschiede. Diese ergeben sich aus der begrenzten Zahl an Produktionsstandorten, den Transportwegen und dem Anteil der Importe. In Regionen mit eigener Pelletproduktion und guter Anbindung an die Sägeindustrie sind kürzere Lieferwege und ein dichteres lokales Angebot möglich. In Regionen ohne eigene Produktion haben Importe und überregionale Lieferungen einen größeren Einfluss auf die Preisbildung. Die Versorgung ist insgesamt gewährleistet. Bei hoher Nachfrage oder logistischen Engpässen können regional längere Lieferzeiten entstehen. Ergänzende Importe haben für den Schweizer Pelletmarkt eine größere Bedeutung als für die Märkte in Deutschland und Österreich.

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Einflussfaktoren und Versorgungslage

Die Preisbildung in der Schweiz wird stark von der Verfügbarkeit von Sägenebenprodukten und der begrenzten Zahl an Pelletwerken geprägt. Die inländische Produktion deckt den Verbrauch nicht vollständig. Ein Teil der benötigten Mengen wird importiert. Energie- und Transportkosten wirken sich unmittelbar auf die Herstellungs- und Lieferkosten aus. Bei importierten Pellets kann zusätzlich die Entwicklung des Wechselkurses zwischen Schweizer Franken und Euro die Einstandskosten beeinflussen. Größere Abnehmer aus Gewerbe und öffentlicher Hand beeinflussen durch ihre Mengen die regionalen Lieferstrukturen. Langfristig hängt die Versorgung von der Rohstoffverfügbarkeit, den Produktionskapazitäten und dem Verhältnis zwischen stofflicher und energetischer Holznutzung ab. Aufgrund der ergänzenden Importe wirken sich neben regionalen Faktoren auch internationale Markt- und Wechselkursentwicklungen auf die Preisbildung aus.

Häufig gestellte Fragen

Worauf ist beim Preisvergleich zu achten?

Beim Vergleich von Angeboten sollten Lieferform, Abnahmemenge, Qualitätsklasse, Zertifizierung, Transportkosten und eventuelle Nebenkosten berücksichtigt werden. Dadurch lassen sich Preise realistisch gegenüberstellen.

Was kosten Holzpellets aktuell?

Die aktuellen Preise für Holzpellets schwanken regional und jahreszeitlich. Sie hängen von Lieferform, Abnahmemenge, Qualität, Transportweg und der Marktlage ab.

In welchen Lieferformen werden Holzpellets verkauft?

Holzpellets werden als lose Ware, in Big Bags oder als Sackware verkauft. Lose Ware wird üblicherweise in Tonnen gehandelt, Sackware nach Kilogramm, Sack oder Palette. Big Bags sind ein größeres Gebinde auf einer Palette mit meistens 1.000 kg.

Wann sind Holzpellets am günstigsten?

Außerhalb der Heizsaison, vor allem im Frühjahr, sind die Preise häufig niedriger und die Lieferzeiten kürzer. Im Herbst und Winter steigt die Nachfrage, was die Preise und Lieferzeiten beeinflussen kann.

Wie wirkt sich die schweizer Pelletproduktion auf die Preise aus?

Wie wirkt sich die Schweizer Pelletproduktion auf die Preise aus? Die Schweiz deckt den Inlandbedarf überwiegend, aber nicht vollständig aus eigener Produktion. Ergänzende Importe sowie die Preise in den Nachbarländern können die Preisbildung beeinflussen.

Warum unterscheiden sich die Pelletpreise regional?

Die Preise hängen von der Nähe zu Produktionsstandorten, den Transportwegen, der Anbieterstruktur und der Nachfrage ab. In Regionen mit hoher Sägewerksdichte und bestehenden Pelletwerken sind kürzere Lieferwege und ein größeres lokales Angebot möglich.

News

Österreich streitet über Pellets-Preisdeckel
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Angesichts steigernder Pelletspreise hat die Arbeiterkammer Salzburg einen Preisdeckel gefordert. Dagegen wehrt sich der Branchenverband Pro Pellets Austria.

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Der österreichische Pelletspreis im September 2026 ist gegenüber dem Vormonat um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria mit.
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Deutscher Pelletspreis im September 2026
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Deutschland: Pelletspreis im September 2026 steigt weiter

In Deutschland steigt der Pelletspreis im September 2026 um 6,2 Prozent. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 454,21 Euro pro Tonne bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen.

Mit den ersten kühleren Tagen steigt die Nachfrage nach Brennstoffen allmählich wieder an. Das macht sich beim Preis bemerkbar. Wer noch für die kommende Heizperiode vorsorgen möchte, dem empfiehlt das DEPI, den eigenen Lagerbestand zu prüfen und Pellets einzukaufen.

Neben einer hohen Nachfrage ist auch die angespannte Situation auf dem Holzmarkt ein wichtiger Faktor für die aktuelle Preisentwicklung. „Die Sägewerke sind derzeit mit einer sehr geringen Nachfrage nach Schnittholz konfrontiert. Die Reaktion hierauf ist ein deutlich reduzierter Einschnitt. Dadurch fehlen die Restholzmengen für die Pelletproduktion“, erklärt DEPV-Geschäftsführer und Diplom-Forstwirt Martin Bentele. Der Pelletpreis orientiere sich nicht am Öl- oder Gaspreis.

Eine Kilowattstunde Energie aus Holzpellets liegt derzeit bei 9,1 Cent. Gegenüber Erdgas beträgt der Preisvorteil 20 Prozent, gegenüber Heizöl 48 Prozent.

Holz
Holzheizungen im Überblick
Holzheizungen sind Heizsysteme, die Brennstoffe aus Holz wie Scheitholz oder Holzhackschnitzel zur Wärmeerzeugung nutzen. Sie gehören zu den regenerativen Heiztechnologien und werden seit vielen Jahrzehnten in unterschiedlichen Ausführungen eingesetzt. Holzheizungen reichen von einfachen Einzelraumöfen bis hin zu zentralen Heizsystemen, die ganze Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgen können.
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Hinweis zur Einordnung der Inhalte

Die Inhalte auf FireABC dienen der allgemeinen Orientierung rund um das Heizen mit Holz und Pellets. Technische Entwicklungen, gesetzliche Rahmenbedingungen und regionale Vorgaben können sich im Laufe der Zeit verändern. Zudem unterliegen Gebäudetechnik und heizungstechnische Systeme unterschiedlichen länderspezifischen Anforderungen. Die bereitgestellten Informationen erheben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder allgemeine Gültigkeit. Sie ersetzen keine individuelle Planung, Beratung oder Prüfung durch qualifizierte Fachbetriebe, Schornsteinfeger (DE), Rauchfangkehrer (AT), Kaminfeger (CH), Energieberater oder zuständige Stellen. Für eine fachgerechte Installation und einen sicheren Betrieb der Anlagen sind die geltenden rechtlichen und technischen Vorschriften sowie die Herstellervorgaben zu beachten. 
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